Konfirmation

Die Bestätigung der Taufe

Mit der Konfirmation bekennen sich junge Frauen und Männer zum reformierten Glauben. Sie bekräftigen damit ihre Zugehörigkeit zur christlichen Gemeinde, in die sie zuvor mit der Taufe aufgenommen wurden.

Ein Segnungsgottesdienst markiert den Übergang in die religiöse Mündigkeit. Konfirmierte können Paten werden und erhalten Stimm- und Wahlrecht in ihrer Kirchgemeinde. Gleichzeitig bildet die Konfirmation den Abschluss des kirchlichen Religionsunterrichtes.

Die Konfirmation entstand im 16. Jahrhundert – als Kompromiss im reformatorischen Streit um die Taufe. Auf der einen Seite meinte die Bewegung der Täufer, der Taufe müsse der Glaube vorausgehen. Somit könnten nur Erwachsene getauft werden. Die Reformatoren hielten auf der anderen Seite an der Taufe von Säuglingen fest.

Ein Kompromiss löste diesen Streit: Die Kindertaufe wurde beibehalten, Jugendliche sollten dann aber im Glauben unterrichtet werden, um schliesslich vor der Gemeinde nachträglich ihre Taufe zu bestätigen. So entstand die Konfirmation.