Prävention von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen

Modell mit sechs Handlungsbausteinen

Kirchen sind ein Ort, an dem Menschen Sicherheit und Vertrauen erfahren und vor Grenzverletzungen und Übergriffen geschützt sind. Es werden keine Grenzverletzungen und keine sexuellen Übergriffe toleriert.

Massnahmen zur Prävention ergreifen

Die Prävention von Grenzverletzungen und sexuellen Übergriffen hat bereits heute in den evangelisch-reformierten Kirchen einen hohen Stellenwert und wird durch verschiedene Massnahmen umgesetzt. Die bisher geleistete Arbeit zur Prävention muss weiter verstärkt werden. Der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz hat ein Modell mit sechs Handlungsbausteinen definiert, das er seinen Mitgliedkirchen zur Umsetzung empfiehlt. Er hat dabei mit den Fachpersonen der Kantonalkirchen und der Fachstelle Limita zusammengearbeitet.

Ein Ziel, verschiedene Aufgaben

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz auf nationaler Ebene und die Mitgliedkirchen auf kantonaler Ebene haben bei der Prävention und Intervention verschiedene Aufgaben: Die EKS nimmt eine koordinative Aufgabe wahr, den Kantonalkirchen und auch Gemeinden obliegt die Aufsichtspflicht und die Umsetzung der nötigen Massnahmen. Strafrechtlich relevante Fälle werden durch die Polizei verfolgt. Die Ermittlungen werden von den staatlichen Behörden übernommen.

Kontakt

Bettina Beer-Aebi, Beauftragte für Kirchen