Schutz der persönlichen Integrität

Modell mit sechs Handlungsbausteinen

Kirchen sind ein Ort, an dem Menschen Sicherheit und Vertrauen erfahren und vor Verletzungen der persönlichen Integrität geschützt sind. Es werden keine Verletzungen der persönlichen Integrität toleriert.

Massnahmen zur Prävention ergreifen

Der Schutz der persönlichen Integrität hat bereits heute in den evangelisch-reformierten Kirchen einen hohen Stellenwert und wird durch verschiedene Massnahmen umgesetzt. Die bisher geleistete Arbeit zur Prävention muss weiter verstärkt werden. Der Rat der Evangelisch-reformierten Kirche Schweiz hat ein Modell mit sechs Handlungsbausteinen definiert, das er seinen Mitgliedkirchen zur Umsetzung empfiehlt. Er hat dabei mit den Fachpersonen der Mitgliedkirchen und der Fachstelle Limita zusammengearbeitet.

Ein Ziel, verschiedene Aufgaben

Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz auf nationaler Ebene und die Mitgliedkirchen auf kantonaler Ebene haben bei der Prävention und Intervention verschiedene Aufgaben: Die EKS nimmt eine koordinative Aufgabe wahr, den Mitgliedkirchen und auch Gemeinden obliegt die Aufsichtspflicht und die Umsetzung der nötigen Massnahmen. Strafrechtlich relevante Fälle werden durch die Polizei verfolgt. Die Ermittlungen werden von den staatlichen Behörden übernommen.

Netzwerk Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich

Seit 2022 ist die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz Mitglied des Netzwerks Prävention sexueller Gewalt im Freizeitbereich.

Kontakt

Bettina Beer, Beauftragte für Kirchenbeziehungen