Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE

Einheit in Vielfalt

Die EKS beteiligt sich sehr aktiv in der GEKE. EKS-Ratspräsident Gottfried Locher ist seit 2016 geschäftsführender Präsident des Rats der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa. Die EKS ist in der GEKE nicht nur als Mitgliedkirche vertreten, Vertreterinnen und Vertreter der EKS arbeiten auch in den Regionalgruppen der GEKE mit.

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE ist der Verbund evangelischer Kirchen. 107 lutherische, methodistische, reformierte und unierte Kirchen aus über dreissig Ländern Europas und Südamerikas gehören dazu. Die GEKE vertritt damit insgesamt rund 50 Millionen Protestanten.

Die GEKE gibt es dank der Leuenberger Konkordie aus dem Jahr 1973. Sie stellt fest: Kirchen dürfen unterschiedlich sein, da sie auf dem Evangelium als gemeinsamer Basis beruhen. Was sich einfach anhört, hatte weitreichende Konsequenzen: Seither darf ein lutherischer Pfarrer auf einer reformierten Kanzel predigen oder eine französische Pfarrerin eine Gemeinde in Deutschland leiten.

Die GEKE ist Gottesdienstgemeinschaft. Die Kirchen feiern gemeinsam Gottesdienst und Abendmahl, sie anerkennen Taufe und Ordination. Sie tauschen sich über ihre liturgischen Traditionen aus. Und sie singen aus dem gemeinsamen europäischen Gesangbuch der GEKE «Colours of Grace».

Die GEKE ist auch die gemeinsame Stimme der Protestanten. Viele Mitgliedkirchen sind Minderheitskirchen, die unter teils schwierigen Bedingungen ihren Auftrag erfüllen. In einem sich verändernden Europa stärkt und vereint die GEKE die Stimme der Protestanten gegenüber den politischen Institutionen.

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Kontakt

Serge Fornerod, Stellvertretender Geschäftsleiter und Leiter Aussenbeziehungen