Asylseelsorge

Seelsorge in Bundesasylzentren

Seit den 1990er-Jahren werden Asylsuchende in den vom Bund geführten Asylzentren von Seelsorgerinnen und Seelsorgern der reformierten und der katholischen Kirche begleitet. Diese unterstützen die Asylsuchenden beim Zurechtfinden im neuen Umfeld, vermitteln sie zu geeigneten Beratungsstellen und Hilfswerken oder schenken ihnen schlicht ihre Zeit und hören zu.

Die Grundgedanken der Asylseelsorge beruhen auf der biblischen Tradition der Gastfreundschaft, der Anteilnahme am Leben und am Glauben des Gegenübers und auf Grundrechten wie Menschenwürde und Rechtsgleichheit. Deshalb können alle Menschen, egal welcher Herkunft oder Religion, die Hilfe der Asylseelsorge in Anspruch nehmen.

Vereinbarung mit dem Staatssekretariat für Migration

Grundlage für das Seelsorgeangebot ist eine Vereinbarung zwischen den Landeskirchen, dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG und dem Staatssekretariat für Migration SEM. Die Evangelisch-reformierte Kirche Schweiz EKS koordiniert den schweizweiten Seelsorgedienst.

Kontakt

David Zaugg, Fachmitarbeiter für Public Affairs und Migration